Meine Mission: Ich bin das Sprachrohr für die Alten.

Christina M. Loidl

Sie überlegen noch, ob der LOIDL für Sie ein geeignetes Arbeitsmittel ist? Wir haben Ihnen hier häufig gestellte Fragen zusammengestellt und beantwortet.

Weiter unten finden Sie Expertisen von medizinischem Fachpersonal und Erfahrungsberichte von Anwendern.

Sie pflegen Angehörige zu Hause?

Ist der LOIDL auch für den Pflegealltag zu Hause geeignet?

Der LOIDL ist mehr als nur ein Hocker. Egal, ob Sie bei der Körperflege, beim Essen und Trinken oder am Bett unterstützen, er ermöglicht es Ihnen, mit Ihren Liebsten auf Augenhöhe zu kommunizieren und vielseitige Pflegetätigkeiten durchzuführen.

Aufgrund seiner Sitzhöhe und ergonomisch optimierten Sitzposition vereint der federleichte LOIDL Prävention mit liebevollen und einfühlsamen Pflegemomenten. 

Viele Tätigkeiten, die Sie bisher in hockender oder gebückter Haltung ausgeführt haben, können Sie mit dem LOIDL bequem im Sitzen und mit geradem Rücken erledigen. Der LOIDL ist Ihr multifunktioneller, treuer Helfer und Begleiter im Pflegealltag zu Hause.

Ist der LOIDL nur zum sitzen geeignet?

Nein. Wenn Sie den LOIDL umdrehen, kann er perfekt als Tragebox verwendet werden.

Was versteht man unter "effizienter Positionswechsel" per Hand oder Fuß

Der LOIDL verfügt über praktische Eingriffe zum Anheben mit den Händen. Wenn Sie den LOIDL vor sich stehen haben, sehen Sie aber auch am Boden Öffnungen. Diese Öffnungen auf allen Seiten des LOIDL sind für den einfachen Positionswechsel mit dem Fuß gedacht. So müssen Sie sich nicht bücken und können schnell den LOIDL überall dorthin ziehen, wo sie mit ihm arbeiten möchten.

Was kann ich mit dem LOIDL tun wenn er zur pflege nicht mehr benötigt wird?

Der LOIDL ist multifunktional. Hier haben wir Ihnen eine Liste mit möglichen Weiterverwendungsmöglichkeiten zusammengestellt:

- Sitzgelegenheit im Kinderzimmer und ideal für Kinder beim spielen oder malen

- Sitzgelegenheit bzw. Ablage im Bad oder Dusche

Sie sind im professionellen Pflegebereich tätig?

Kann der LOIDL im professionellen Pflegealltag, in meiner Gesundheitseinrichtung getestet werden?

Ja. Sie sind in der Mobilen Pflege, im Pflegeheim, Krankenhaus oder in der Sozialbetreuung professionell tätig und möchten den LOIDL eine Zeit lang testen? Dann kontaktieren Sie mich bitte gerne via E-Mail: shop@derloidl.at 

Für den professionellen Einsatz in Gesundheitseinrichtungen oder Betreuungseinrichtungen biete ich zudem Staffelpreise an. Fragen Sie einfach unverbindlich an.

Ist der LOIDL auch in höheren Stückzahlen lieferbar?

Ja. Kontaktieren Sie mich jederzeit gerne via Email: shop@derloidl.at und ich nehme Kontakt mit Ihnen auf. Gern unterbreite ich ein unverbindliches Angebot mit Staffelpreisen.

auf die eigene gesundheit achten. Wie kann der LOIDL hier unterstützen?

Alle Tätigkeiten, die bisher hockend oder in gebückter Haltung durchgeführt werden, können mit dem LOIDL ganz bequem sitzend und mit geradem Rücken erledigt werden. Mit einer Sitzhöhe von nur 34 cm wurde er für unsere Kollegen:innen angepasst. Durch die ergonomisch optimierte Sitzposition und Sitzhöhe entlastet das Arbeiten mit dem LOIDL Körper und Gelenke. Außerdem ist er federleicht und ganz einfach zu transportieren.

Kann der LOIDL mit allen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln gereinigt werden?

Ja. Der LOIDL ist beständig gegenüber handelsüblichen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln.

Aus welchem Material wurde der LOIDL hergestellt?

Der LOIDL wurde in Österreich entwickelt und produziert. Beim Material handelt es sich um SAXALEN PPC324G10 ein 10% glasfasergefüllter Polyprophylen - Copolymer Spritzguss. Zertifiziert nach ISO 9001

Expertisen & Erfahrungsberichte

Dr. med. univ. Christine Schloffer (Ärztin)

In meiner Tätigkeit als Ärztin für Allgemeinmedizin im Bereich der Gesundheitsvorsorge wird mir sehr häufig über Probleme des Bewegungsapparates berichtet, besonders von Menschen, die in der Pflege tätig sind. Eine rücken- und gelenkschonende Arbeitsweise ist neben anderen Gesundheit förderlichen Lebensweisen von enormer Wichtigkeit. In diesem Zusammenhang ist der LOIDL ein gut geeignetes Arbeitsmittel, um eine Gesunderhaltung des Bewegungsapparates zu unterstützen.

Ilse Lamprecht-Gaigg (Pflegeheim)

Der LOIDL ist in der Pflege vielseitig einsetzbar:

  • unterstützend bei der Dusche und Körperpflege
  • Pflegehandlungen nach der Dusche und Körperpflege (basale Einreibungen, Bandagieren, Ankleiden)
  • Reichen von Nahrung auf Augenhöhe
  • Alltagshelfer (derLOIDL umgedreht eignet sich perfekt als Transportbox für Wäsche, Pflegeartikel, Handtücher)
  • Kommunikationshilfe (Austausch erfolgt aufgrund der Sitzhöhe auf Augenhöhe)

Der LOIDL erleichtert den Arbeitsalltag enorm. Der erstaunlichste Effekt ergab sich für mich beim Austausch mit Bewohnern, die an Demenz erkrankt sind. Durch den Austausch auf Augenhöhe mit Blickkontakt, der bei der Anwendung von Validation von höchster Wichtigkeit ist, wird die Beziehung zwischen Pleger:in und Bewohner gestärkt. Die Kommunikation ist viel einfacher. Ich sehe mein Gegenüber, nehme es besser wahr und vermittle auch Wertschätzung durch "Wir sind gleich auf". Die Menschen wurden offener. Die gesamte Pflege läuft viel entspannter ab.

Die sich ergebende, körperschonende Arbeitsweise durch den LOIDL ist eine einfache präventive Maßnahme zur Erhaltung der eigenen Gesundheit mit großer Wirkung. Im Pflegealltag achte ich durch den LOIDL auf meine Körperhaltung und veringere so das Risiko für mich, schwerwiegende Rückenprobleme zu bekommen.

Florian Vogl

Meine Rückenprobleme/Bandscheibenvorfälle führen nach längerem Sitzen auf nicht
gepolsterten Flächen zu schmerzhaftem Liegen während der Nachtruhe.

Bei längerem Sitzen auf dem LOIDL habe ich dagegen die Erfahrung, dass das
Verhältnis von Körperspannung und Entspannung ausgewogen ist.

Der positive Unterschied vom LOIDL zu einem handelsüblichen Hocker ist für mich
erheblich und wohltuend. Das liegt wohl an der beruflichen Erfahrung, welche die
Entwicklerin umgesetzt hat, die man als Laie aber nicht sogleich sieht – auch wenn
der LOIDL in gelb schon sehr scharf aussieht.

So schaffe ich mir zu meinem gelben Haushalts-LOIDL noch einen blauen Reise-LOIDL
an. Die Zusatzfunktion als Ersatz-Einkaufskorb hat sich schon bewährt. Mal sehen, wie
sich das stabile Leichtgewicht bei einem Open-Air schlägt, zum Sitzen und als
Transportbox.

Florian Vogl Solutions – Erfinder u. Entwickler

Frank Döcker; Dipl.-Physiotherapeut, Dipl.-Betriebsphysiotherapeut, Arbeitsergonom

Die arbeitsbedingten Gesundheitsprobleme in der Kranken- und Altenpflege aus der Betriebsphysiotherapeutischen und Arbeitsergonomischen Sicht

Die Betriebs-Physiotherapie beschäftigt sich im Allgemeinen mit der Prävention, Verbesserung und Umstellung von krankmachenden Arbeitsabläufen sowie Arbeitsplätzen und der Behandlung und Rehabilitation von arbeitsbedingten Beschwerden und Krankheiten.

Grundlegend kann davon ausgegangen werden, dass wir in der heutigen Zeit sowohl von physischen als auch von psychischen Belastungen und Krankheitsbildern ausgehen müssen. Im Folgenden möchte ich auf die von der Betriebs-Physiotherapie beeinflussbaren, sprich physischen Faktoren eingehen.

Physische Belastungen:
- Haltungsschäden
- Erkrankungen des Muskel-Skelett-Apparates
- außergewöhnliche Ermüdungserscheinungen
- Überlastungssyndrom

Durch die in der Pflege hervorgerufenen Arbeitsabläufe stellen wir häufige, mit zunehmender Zeit auftretende Haltungsschäden fest. Diese sind meist durch ungünstige Bewegungsmuster hervorgerufen und könnten durch präventive Maßnahmen und durch eine adäquatere Schulung der Mitarbeitenden deutlich verringert werden.

Langfristige Haltungsschäden führen unweigerlich zu den Erkrankungen des Muskel-Skelett-Apparates, sehr häufig handelt es sich hierbei um Beschwerden der Wirbelsäule in allen Ebenen, Arthrotische Veränderungen in den Gelenken, im Speziellen der Knie- und Hüftgelenke. Ebenfalls häufig zu beobachten sind Muskelerkrankungen an Ellenbogen- und Handgelenken, sog. Insertionendopathien.

Durch die ungünstige Kombination von schlechten ergonomischen Hilfsmitteln, Zeitproblemen und oben aufgeführten angehenden Belastungen und Beschwerden, beobachten wir häufige berufliche und auch private Ermüdungserscheinungen und daraus resultierende Überlastungssyndrome. Hier kommen wir aus der Betriebs-Physiotherapeutischen Sicht jedoch an unsere Grenzen, da es sich dann u einen fließenden Übergang in die psychischen Belastungsmuster handelt und unseren Aufgabenbereich verlässt.

Fazit:
Durch den Einsatz spezieller Hilfsmittel, in diesem Fall des Pflegehockers der Firma LOIDL, könnte mit relativ wenig Aufwand ein großes vorhandenes Potential ausgeschöpft werden. Mit der adäquaten Schulung und Einweisung der Mitarbeitenden auf dieses Hilfsmittel könnten bereits einige der oben aufgeführten Probleme nachhaltig verbessert werden.

Mag. Konrad Forstinger, MSc (Physiotherapeut)

Die Arbeitshaltung ist enscheidend


Schmerzen im unteren Rücken (low back pain, LBP) treten vermehrt in Arbeitssituationen mit häufigem Bücken, schwerem Heben oder Drehbewegungen des Rumpfes auf. In medizinischen Pflegeberufen beträgt die 1-Jahres-Prävalenz für LBP rund 60% (vgl. Videman, 2005). Bereits in den 1990er Jahren konnte Punnet nachweisen, dass Häufigkeit und Schwere von Rückenschmerzen mit dem Neigungswinkel der Wirbelsäule während der Arbeit und der Dauer der gehaltenen Arbeitsposition korrelieren (vgl. Punnet, 1991). Lunde bestätigte den Zusammenhang zwischen Vorwärtsbeuge der Wirbelsäule und dem Auftreten von LBP bei medizinischem Pflegepersonal (vgl. Lunde, 2019).


Menschen in Pflegeberufen verbringen durchschnittlich 19% der Arbeitszeit in gebeugter Rumpfhaltung (20-45° Neigungswinkel), und circa 5% in extremer Rumpfvorneige (>45°). Die Beugefrequenz beläuft sich auf 124 Bückbewegungen pro Stunde, hinzu kommen stündlich 34 Bewegungen von normal gebückter zu extremer Rumpfvorneige (vgl. Arias, 2017).

Angehörige von Pflegeberufen verbringen viel Zeit mit der Beinbehandlung von Pflegebedürftigen. Neben der Versorgung chronischer Wunden und der Hautpflege nimmt auch die Bandagierung der unteren Extremität (UEX) viel Zeit in Anspruch.
Aufgrund der guten Zugänglichkeit zur UEX und aufgrund der besseren Aktivierung der Patienten sitzen diese häufig während der Pflegehandlungen im Querbett oder im Badezimmer. Die Pflegenden können dabei am Patienten entweder stehend, knieend (Halbkniestand) oder sitzend arbeiten.
Die sitzende Arbeitsposition verhilft dem Pflegepersonal zur bestmöglichen Wirbelsäulenhaltung und zur geringsten Schmerzwahrnehmung im Rücken (vgl. Freitag, 2013). Die Verringerung der Belastung durch Wirbelsäulenneigung und -krümmung während der Arbeit ist der entscheidende Faktor zur Eindämmung von LBP. Die Verbesserung der Arbeitshaltung hat den nachweislich besten Effekt auf die Erhaltung der Rückengesundheit (vgl. Hoozemans, 2008).

Julia Pöllhuber; DGKP, Kinaesthetics Trainerin Stufe 3

Der LOIDL - Meine Expertise aus kinästhetischer Sichtweise

Die Idee „des Loidls“ – finde ich super, bereichernd und schafft eine zusätzliche flexible, kreative, situativ anpassbare Möglichkeit zur Umgebungsgestaltung am Arbeitsplatz oder im privaten Umfeld. Warum?

Einige pflegerische Tätigkeiten im Krankenhaus werden bodennah durchgeführt, (z.B. Füße
waschen und abtrocknen im Bad, Socken/Strumpfhose etc. anziehen bei einem sitzenden Pat. im Bad, Bettkante, Sessel) – hierbei kann „der Loidl“ eine hilfreiche Unterstützung bieten, da sich die Pflegeperson auf Arbeitshöhe zum Pat. setzen kann (sich am Boden zu knien, wäre eine Alternative, die jedoch im Krankenhaus ohne Unterlage nicht durchgeführt werden kann/darf – Hygiene). Eine interessante Frage hierbei wäre - können die Pflegeperson und der Patient in der jeweiligen Position das eigene Gewicht so verteilen, dass sowohl Stabilität und auch Anpassungsbewegungen mit regulierter Körperspannung qualitativ gut gestaltbar sind?

Auch bei der Blutabnahme, die in verschiedenen Positionen durchgeführt werden kann (Pflegeperson sitzt oder steht bei Pat.), bietet „der Loidl“ eine Möglichkeit sich zum Pat. zu setzen – ohne auf seinem Bett zu sitzen bzw. ohne einen schweren Stuhl holen zu müssen.

Da „der Loidl“ vom Eigengewicht sehr leicht ist, kann er einfach mitgenommen, bzw. wenn er im Zimmer vorhanden ist, ohne großen Aufwand zum Bett gestellt werden. Die Größe der Pflegepersonen ist individuell, so wird er für die einen gut passen, für die anderen evtl. weniger gut. Individuelles Größenverhältnis ist natürlich variabel.

Sich auf Augenhöhe zum Pat. zu setzen für ein Gespräch, zur Vorbereitung der Nahrung bzw. auch für das Anreichen der Nahrung, Getränke, Medikamente etc. im Sitzen (bei Tisch, etc.) wird durch die Sitzmöglichkeit „am Loidl“ erleichtert – man ist „da“ und vermittelt durch das Sitzen nicht, dass man schon wieder „am Sprung“ ist. Bei längerer oder kürzerer Verweildauer, wird ein gekrümmtes, kurzes (aber immer wiederholendes) Stehen beim Pat. oder Tisch vermieden. Auch hier wieder individuell – je nach Größe der Pflegeperson und Pat.

Was sehr praxisnahe ist – „der Loidl“ hat einen „Auslass“ um sich mit dem Fuß einzuhacken – und so kann „der Loidl“ mit dem Fuß in beliebige Richtungen gezogen/gestellt werden. Die Hände müssen nicht wieder neu desinfiziert, Handschuhe gewechselt etc. werden – sie bleiben frei!

Nicht nur in der pflegerischen Tätigkeit auch im privaten Umfeld bietet „der Loidl“ eine Möglichkeit zur individuellen Umgebungsgestaltung – sei es bei der Hausaufgabenunterstützung bei den Kindern, zum Dazusitzen und „da“ zu sein auf niederer Ebene (zur Couch, niederen Tischen, zum Ankleiden von Kleinkindern), als zusätzliche Variante zum Boden sitzen, um die Beine abzulegen, als „Stockerl“ oder damit Kinder bei der Küche, Sideboards, Schreibtische, etc. auch stehend auf ihre Arbeitshöhe kommen können.

Die Namensgebung mit persönlichem Hintergrund finde ich perfekt, hat Wiedererkennung, denn es geht nicht um ein Stockerl sondern man spricht „vom Loidl“ – jeder weiß was gemeint ist!

Aus meiner kinästhetischen Sichtweise ist es wichtig, zwischen den Positionen zu wechseln - nicht nur z.B. zu Sitzen und auch innerhalb der Position situativ viabel anzupassen – je nach eigener Bewegungswahrnehmung. Zu schauen, was ist die Absicht meines Tuns, was brauche ich wann, wie gestalte ich dann meine Bewegung und mein Umfeld, sind einige der zentralen Fragestellungen zum Thema eigene Bewegungswahrnehmung, Bewegungsgestaltung und die Frage, wie sich das alles auf meine eigene Gesundheitsentwicklung und die des Patienten auswirkt, damit wir immer weiter lernen und uns in Richtung mehr Möglichkeiten weiterentwickeln können!

Herzlichen Dank für die Idee „des Loidls“!

Statistik Austria 2019/20

Arbeitsbedingte Gesundheitsprobleme - die 16 wichtigsten Punkte aus der aktuellen Studie

• Rund drei Viertel (74 %) der im Gesundheitswesen Tätigen nannten zumindest einen psychischen
Risikofaktor bei der Arbeit.

• Beinahe ein Drittel der von arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen betroffenen Personen (32,6 % bzw.
hochgerechnet 301.400 Personen) gab an, im Jahr vor der Befragung arbeitsbedingte Rückenprobleme
gehabt zu haben.

• Bei den arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen sind die „Betreuungsberufe im Gesundheitswesen“
(20,7 %) am zweithäufigsten betroffen.

• Im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens berichtet jede fünfte Person mit Betreuungstätigkeit von
zumindest einem arbeitsbedingten Gesundheitsproblem (20,7 % bzw. 31.000 Betroffene).

• Betrachtet man die einzelnen Berufe waren Krankenpflegekräfte am häufigsten von psychischen Risiken
betroffen: neun von zehn gaben zumindest ein psychisches Gesundheitsrisiko an.

• Betrachtet nach dem Beruf gaben Krankenpflegekräfte am häufigsten (zu jeweils rund 70 %) an, unter
starkem Zeitdruck zu stehen.

• Beim Umgang mit schwierigen Personen waren mit Abstand am häufigsten Erwerbstätige im
Gesundheitswesen betroffen. Sechs von zehn Erwerbstätigen nannten diesen Faktor.

• Mit 79 % waren Erwerbstätige in der Berufsgruppe der Fachkräfte in der Krankenpflege am häufigsten mit
dem Umgang mit schwierigen Personen konfrontiert.

• Bei den Erwerbstätigen mit dem Risikofaktor „Ermüdende oder schmerzhafte Arbeitshaltungen“ sind die Betreuungsberufe im Gesundheitswesen zu 49,5 % betroffen.

• Im Gesundheits- und Sozialwesen gaben rund 34 % der Erwerbstätigen eine potenzielle Belastung durch
„Hantieren mit schweren Lasten“ an.

• Personen in der Krankenpflege (16,8 %) waren beim Gesundheitsrisiko „Fehlende Entscheidungsfreiheit,
kein Einfluss auf Arbeitstempo oder Arbeitsprozess“ die am häufigsten betroffene Berufsgruppe.

• Krankenpflegepersonal war mit 24,2 % häufig „Gewalt oder der Androhung von Gewalt“ ausgesetzt.

• Bei den psychischen Mehrfachrisken „Umgang mit schwierigen Kunden“ (59,4 %), „Starker Zeitdruck oder
Arbeitsüberlastung“ (45,5 %) und „Gewalt oder die Androhung von Gewalt“ (16,6 %) sind im
Gesundheits- und Sozialwesen die am häufigsten Betroffenen.

• Mehrfache psychische Gesundheitsrisiken kamen am häufigsten im Gesundheits- und Sozialwesen (24,9
% Betroffene) vor.

Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung Ad-hoc-Modul 2020

• Bei der Gesundheitsbefragung im Alter von 15 und mehr Jahren wurde „Chronische Kreuzschmerzen/chronische Rückenleiden“ am häufigsten genannt: Männer 24,5 %, Frauen 27,5 %.

• Bei der Altersgruppe „45-59 Jährige“ wurden chronische Kreuzschmerzen/chronische Rückenleiden am
häufigsten von fünf chronischen Krankheiten mit 31,6 % angegeben.

Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Gesundheitsbefragung 2019